Trauerfeier

Bestattung – Alles hat seine Zeit

Die Bestattung ist Ausdruck der Liebe und Achtung gegenüber den Verstorbenen und ein Trostamt an die Hinterbliebenen. Von Anfang an hat die Kirche ihre Toten zur letzten Ruhe geleitet. Im Mittelpunkt des Bestattungsgottesdienstes steht der Glaube an Gott, der Jesus Christus von den Toten auferweckt hat. Die Gemeinschaft mit Jesus Christus wird durch den Tod nicht aufgehoben.

Was muss ich als Hinterbliebener tun?

Wenn ein Ihnen nahestehender Mensch gestorben ist, beauftragen Sie ein Bestattungsunternehmen. Bei einem Gespräch mit dem Bestatter können Sie alle ersten Fragen stellen. Die Bestatter knüpfen auch den Kontakt zu der Pfarrerin oder dem Pfarrer und diese melden sich dann bei Ihnen. Bei einem Treffen mit der bzw. dem Geistlichen können Sie dann über den verstorbenen Menschen und über Ihre Beziehung zu ihr oder ihm sprechen.
 

Über Beerdigung und Feuerbestattung

Neben der Erdbestattung ist in der Evangelischen Kirche im Rheinland auch die Feuerbestattung zugelassen. Die meisten Menschen werden nach ihrem Tod beerdigt. Aber das muss nicht so sein: Erlaubt sind auch Feuer- und Seebestattung.

Bei der sogenannten Erdbestattung wird der Leichnam in einem Sarg in die Erde versenkt. Bei der Feuerbestattung wird zunächst der Leichnam in behördlich genehmigten Anlagen, den Krematorien, eingeäschert. Die Asche dann wird, in einer Urne aufbewahrt, beerdigt. Die Seebestattung mit Versenkung der Urne auf hoher See spielt in der Evangelischen Kirche im Rheinland (EKiR) praktisch keine Rolle.
 

Trauernetz

trauernetz.de ist die erste Internet-Anschrift für Trauernde. Traurig, schuldig oder auch wütend: Gefühle bei Verlust eines Menschen sind oft widersprüchlich. Trauernetz.de macht Mut, Gefühle und Gedanken auszusprechen, sich auszutauschen und den Weg ins Leben zu finden.

Trauernetz.de bietet im Einzelnen:

  • Gebete und Lyrik
  • Musik und Bilder
  • Trauerbuch und Forum
  • Literaturhinweise
  • Kontakt zu Trauergruppen in Kirchengemeinden

www.trauernetz.de

ist eine Kooperation der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern, der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers, der Evangelischen Kirche im Rheinland, der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands und des Gemeinschaftswerkes Evangelischer Publizistik.