Aktuelles


Sei dabei!
Diakoniewerk Essen am 20.03.2018 um 09:08 (UTC)
 Wir wollen dich, als BetreuerIn für die Stadtranderholung
Wir suchen für die Sommerferien vom 16.07-20.08.2018:
kreative Köpfe
Ideenentwickler
Orga-Genies
Abenteurer
Spieleanleiter
Problemlöser

Du bist zwischen 16 und 35 Jahre alt?
Du hast Interesse daran, mit Kindern im Alter von 6-12 Jahren aktiv unterwegs zu sein?
Du arbeitest gerne in einem engagierten und motivierten Team?

Dann freu dich auf uns!

Bei Interesse:
Diakoniewerk Essen e.V.
Ferienfreizeiten
Kerstin Schwabl
Tel. 0201 - 2205 165
k.schwabl@diakoniewerk-essen.de
www.diakoniewerk-essen.de

Das ganze Plakat findet Ihr auf, der Startseite unserer Homepage!
 

Orgel des Jahres
Redaktionsteam am 25.01.2018 um 18:21 (UTC)
 Online-Abstimmung
Katernberger Sauerorgel kann Orgel des Jahres werden!
25.01.2018
Letztes Jahr ist unsere Sauerorgel, Orgel des Monats April geworden. Diesmal steht Sie gleich für ein ganzes Jahr zur Wahl!
Doch dafür brauchen wir IHRE Unterstützung. Wenn Ihnen unsere Orgel genauso am Herzen liegt wie uns, dann stimmen Sie einfach unter KONTAKT -> Linkliste ab.
Mit etwas Glück können Sie dann sogar etwas gewinnen!
Wir drücken Ihnen und uns alle Daumen, die wir haben und wünschen Ihnen noch ein gutes gesundes Jahr.

Ihr Redaktionsteam
 

Anleitung zum Verschicken ihrer Vorschläge für eine Seite des Gemeindebriefes
Redaktionsteam am 25.01.2018 um 18:20 (UTC)
 Sehr geehrte Damen und Herren,

mit Freuden stellen wir fest, dass der Gemeindebrief unserer Gemeinde gern gelesen wird. Auch sind wir froh über die zahlreichen Artikel und Vorschläge zur Gestaltung des Gemeindebriefes. Leider mussten wir jedoch feststellen, dass einige Verfasser oder Autoren, trotz wiederholter Bitte, uns ihre Dateien nicht in optimaler Form zukommen ließen. Deshalb haben wir hier eine kleine Anleitung für sie vorbereitet:

Was braucht es alles, um einen Artikel in den Gemeindebrief einzustellen?
Als erstes natürlich die Idee, also die Vorstellung wie der Artikel am Ende aussehen soll. Dies kann uns gerne als PDF-Datei zugeschickt werden.
PDF-Dateien können wir nicht ohne, teilweise enormen, Qualitätsverlust im Layoutprogramm verwenden.
Als zweites bräuchten wir demnach die Bilder für den Artikel. Gut geeignet sind jpg- Formate.
Zu guter Letzt bräuchten wir dann den Text, am besten schon korrigiert, als Text-Dokument.
Die Bilder können wir uns aus den PDF-Dateien kopieren, auch wenn es Mühe macht. Die Texte müssen wir meist abschreiben, weil hier der Text beim Kopieren ins Layoutprogramm verschwimmt.
Besonders arbeitsintensiv sind schreibgeschützte PDF-Dateien.

Nochmals eine kurze Zusammenfassung:
1.) Vorlage (gern als PDF oder sonst was)
2.) Bild-Dateien zum Artikel(.jpg)
3.) Text-Datei zum Artikel(odt, doc, txt o.ä.)

Mit herzlichen Grüßen

Ihr Redaktionsteam
 

"Orgel des Monats April 2017" in Essen-Katernberg
WAZ am 25.01.2018 um 18:18 (UTC)
 "Was hier passiert, wird jeder hören"

"Sein Gesamturteil über die Orgel führt der Unterzeichnende dahin zusammen, daß die Gemeinde zu einem recht mäßigen Preis ein Werk erhalten hat, welches in jeder Beziehung den an eine ausgezeichnete Orgel zu stellenden Anforderungen entspricht und auch vermögens seines stilvollen Prospektes der Kirche zur Zierde gereicht".

Wohlklingende Worte begleiteten die Inbetriebnahme der Orgel der Kirche in Essen-Katernberg vor 116 Jahren. Die Begeisterung über das Instrument, die in den gutachterlichen Zeilen des Solinger Musikdirektors Paul Hoffmann mitschwang, hat sich bis heute erhalten. Die Gemeinde lässt das durch den königlichen Hof-Orgelbaumeister Wilhelm Sauer aus Frankfurt/Oder erbaute Werk aufwändig restaurieren. Die Stiftung Orgelklang fördert die Maßnahmen für ihre "Orgel des Monats April 2017" mit 3.000 Euro. Und auch die Katernberger lassen sich nicht lange bitten, wenn es um Spenden für die Sauer-Orgel geht. "Man merkt das Herzblut", sagt Lothar Jorczik, der das Instrument im so genannten "Bergmannsdom" zehn Jahre lang nebenberuflich gespielt, und viele Aktionen zur Gewinnung von Spenden angestoßen hat.

Als da wären zum Beispiel die Orgelpatenschaften. "114 Patenschaften gibt es bisher", berichtet der selbständige Musiklehrer, sie bringen zwischen 20 und knapp 4000 Euro; "das ist schon sehr ordentlich". Auch die Kollekten von Trauerfeiern sind für die Instandsetzung der Orgel bestimmt, ebenso wie der Inhalt zweier Spendenpfeifen, die in der Kirche stehen und von Gottesdienstbesuchern ebenso gefüllt werden wie von dankbaren Touristen, die beim Besuch der nahe gelegenen Zeche Zollverein auch einen Einblick in den Bergmannsdom erhalten. Einmal im Jahr wird außerdem "jeder Tisch im Gemeindehaus mobilisiert", sagt Lothar Jorczik. Mehrere Tonnen Bücher und Tonträger werden dann darauf platziert und zum Verkauf angeboten. "1.200 Euro sind so beim letzten Mal zusammengekommen."

"Mäßige" 10.500 Mark hatte die Sauer-Orgel die Gemeinde nach ihrer Fertigstellung im Jahr 1901 gekostet. Das Sauersche "Opus 846" mit dem eindrucksvollen Prospekt aus dunkel gebeiztem Kiefernholz besaß ursprünglich 29 Register. Zwei Mal wurde das Instrument umgebaut, insbesondere im Jahr 1965 erfuhren Disposition und technische Einrichtungen weitreichende Veränderungen. Dem Zeitgeschmack entsprechend wurde die Orgel damals vollständig barockisiert.

Als eine von nur noch wenigen Vertreterinnen des spätromantischen Orgelbaus soll die Sauer-Orgel nun nicht nur technisch überholt, sondern auch auf ihre romantische Disposition zurückgeführt werden. Der Startschuss für den wichtigen diesjährigen Sanierungsschritt im "Bergmannsdom" steht unmittelbar bevor. Nachdem die Orgel in vorausgegangenen Bauabschnitten aufwändig gereinigt, und das Schwellwerk in Funktion und originaler Sauerscher Disposition aus dem Jahre 1901 wiederhergestellt wurde, soll es nun um das Hauptwerk des Instruments gehen. Während alle bisherigen Maßnahmen sich noch nicht für jeden und jede hörbar ausgewirkt hatte, ist der aktuelle Bauabschnitt ein Riesenschritt nach vorn: "Danach werden 27 von 29 Registern der ursprünglichen Disposition wieder uneingeschränkt spielbar sein", sagt Lothar Jorczik. "Was in diesem Jahr passiert, wird jeder hören".
 

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